Das „Interkulturelle Musikforum Sachsen“ ist eine neues Projekt am Kinder- und Elternzentrum „Kolibri“ e.V., welches im März 2016 seine Arbeit aufgenommen hat. Das Projekt setzt sich für die interkulturelle Öffnung der etablierten Institutionen der Musikvermittlung und Musikpädagogik in Sachsen ein und bietet zugleich eine Plattform zur interkulturellen Begegnung für einheimische und zugewanderte MusikerInnen und MusikpädagogInnen. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die musikalisch-stilistischen, als auch didaktisch-pädagogischen Besonderheiten der jeweiligen Kulturen, die sich im musikpädagogischen Alltag widerspiegeln.

Ziele:

  • Begegnung sowie fachlicher und musikalischer Austausch zwischen den einheimischen und den zugewanderten MusikerInnen und MusikpädagogInnen
  • Erleben und Erkennen der jeweils anderen Kultur- und Musikkreise
  • Erkundung neuer Wege und Methoden zur interkulturellen Musikpraxis und Musikvermittlung
  • Erweiterung des Wissens-, Erfahrungs- und Praxishorizonts sowohl einheimischer als auch zugewanderter MusikerInnen
  • Entwicklung und Umsetzung von konkreten interkulturellen Projekten in verschiedenen Einrichtungen der Kulturellen Bildung

Offizielle Webseite des Projekts:  www.interkulturelles-musikforum.de

Kooperationspartner:

Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden
Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden
Musikschule des Landkreises Meißen
Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden

Projektleitung:

Annegret Werner (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Linda Suritsch (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

 

Vielfalt in Kita: Von Herausforderungen zur Chance. Ein Modellprojekt zur Stärkung der Selbstwirksamkeit der Erzieher.

Mehr als zehn Prozent der in Sachsen lebenden Kinder und Jugendlichen haben eine andere Muttersprache als Deutsch. Dieser in den letzten Jahren kontinuierlich steigende Anteil erhöht sich deutlich im Zuge der aktuellen Zufluchtssituation. So rückt das für die sächsischen KiTas relativ neue Thema der Migration zunehmend in den Fokus des Erzieherberufs. Die notwendige individuelle Berücksichtigung von mehrsprachig aufwachsenden Kindern bedeutet eine besondere Herausforderung für Erzieher/innen.

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Zielgruppe: pädagogische Fachkräfte im frühkindlichen Bereich weiter lesen
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A K T U E L L E S

Am 19.05.2017 konnte die  4-teilige, bedarfsorientierte Fortbildungsreihe im Rahmen des Modellprojekts „Vielfalt in Kita. Von Herausforderungen zur Chance“ erfolgreich abgeschlossen werden.  
Bei einem  Auswertungstreffen mit allen am Projekt beteiligten Erziehern und Erzieherinnen wurden die vier Themenmodule der Fortbildungsreihe noch einmal reflektiert und zusammengefasst: Die pädagogischen Fachkräfte bekamen einen fachlichen und praxisnahen Einblick in die Themen:

  • Kulturelle Vielfalt in Kitas,
  • Mehrsprachigkeit und Umgang mit Sprachenvielfalt,
  • Deutsch als Zweitsprache fördern und
  • Gestaltung einer interkulturellen Erziehungspartnerschaft.

Sehr gut bewährt haben sich die vier Praxis-Erprobungsphasen im Anschluss an die input-gebenden Fortbildungstage. Zahlreiche Praxismaterialien und Methoden konnten die pädagogischen Fachkräfte dabei in ihren Kitas selbst ausprobieren und etablieren.
Ein großer Ideen- und Erfahrungspool an Methoden und Materialien ist dabei entstanden.

Vor allem jedoch fühlen sich die Erzieherinnen und Erzieher durch die Teilnahme an den Fortbildungen sowie durch die Erprobungen konkreter Praxisanregungen und Materialen sicherer im Umgang mit kultureller und sprachlicher Vielfalt.

Vorherige Berichte:

Erstes Treffen der Zielgruppe 29.01.2016

Auswertung der Ist-Analyse, erste Sitzung des Kompetenzteams und des Fachbeirates

 

Die Fortbildungsreihe

Modul 2: Mehrsprachigkeit: Umgang mit Sprachenvielfalt

Modul 3: Mehrsprachigkeit: Deutsch als Zweitsprache fördern

Modul 4: Gestaltung einer interkulturellen Erziehungspartnerschaft



Gefördert durch: