Eine sehr schöne Ferienwoche mit den Leitern Ludmila, Andrej und Galina Alexandrowna hatten Kolibri-Kids Anfang Juli 2019 im Karl-May-Dorf bei Moritzburg. Die Kids wohnten schon in den Zimmern, und trotzdem hatten diese Ferien mit einer "Wildnisschule" für "junge Indianer" was zu tun!

...Wir sind Teil der Natur, sie ist unsere Heimat, doch im Laufe der gesellschaftlichen Entwicklung haben wir uns immer weiter von ihr entfernt. So ist die Natur uns fremd und manchmal unheimlich geworden. Aber die Ferienwoche bot Wege, sich selbst auf intensive Weise wieder mit der Natur zu verbinden: Kletterwald, Schwimmen, Grillen und selber Kochen, unvergessliche Waldspaziergänge (auch mit Taschenlampen!) und Abende am Lagerfeuer.

Am letzten Camp-Tag besuchten auch die jungen Künstler*Innen des Malstudios von Kolibri e.V. Karl-May-Dorf; sie veranstalteten Pleinair am See und danach - eine coole Ausstellung im Camp.

Buntes Interkulturelles Sommerfest startete auf der Wiese vor dem Kolibri-Zuhause an einem sonnigen Samstagsmittag (29.06.2019). Zahlreiche Familien aus verschiedenen Herkunftsländern waren mit ihren Kids fröhlich mit dabei. Für sie hat das Kolibri-Team ein breitgefächertes Festprogramm vorbereitet: vom Abschlusskonzert mit den Kinderkunstformationen wie Kolibri-Band, Vokalgruppen "Kolibrinka" und "Polka", Tanzstudio "Zauberland" - bis zum internationalen Buffet, Mini-Flohmarkt, Glücksrad, Zirkus-Workshop und den kreativen Basteltischen.

Das ganze hatte auch ein Thema: slavisches Sommervolksfest Iwan-Kupala. Der Iwan-Kupala-Tag ist das in Russland, Belarus, Polen und der Ukraine traditionell gefeierte Fest der Sommersonnenwende und hat heidnische Wurzeln. Bis in die moderne Zeit ist die slawische Mittsommernacht als ein spektakuläres heidnisches Fest bekannt. Viele Bräuche von Iwan Kupala sind mit dem Wasser, dem Feuer, sich entfaltenden magischen Kräften von Pflanzen und der Selbstreinigung verbunden. Die beiden Entertainer auf dem Fest - Ludmila und Dimitri - weihten also alle Anwesenden im Laufe des Festes spielerisch in die Volksfestgeschichte ein. Es gab entsprechende Volkslieder und Volksorchestermusik, aber auch Reigenspiele für Klein und Groß auf der Wiese.

Gefördert wurde dieses Familienfest durch das Stadtbezirksamt Altstadt. Auch die Integrations- und Ausländerbeauftragte Kristina Winkler von der Stadtverwaltung Dresden besuchte das Interkulturelle Sommerfest.

Unter dem Motto "Gorbitz tanzt" feierte der Stadtteil am 15. und 16. Juni 2019 sein beliebtes Westhangfest. Höhepunkt war die Familienmeile am 16. Juni 2019 entlang der Höhenpromenade, auf der sich traditionell Vereine und Musikgruppen präsentieren.

Auch Kolibris Tanzstudio "Zauberland" machte - schon zum 2. Mal - beim Festprogramm mit. Zu erleben waren Tänze verschiedener Völker. Das internationale Publikum - Gorbitzer Einwohner mit Kindern, die zum fröhlichen Feiern eingeladen wurden, schienen von jungen Tänzer*Innen begeistert zu sein.

Eine unvergessliche Jubiläumsfeier hatte "Kolibri" e.V. am 10. Mai 2019 im Dresdner Volkshaus.

Vor 10 Jahren hatte ein Häufchen von Enthusiasten das Kinder- und Elternzentrum „Kolibri“ e.V. gegründet. Kaum konnte jemand damals prognostizieren, welch eine Entwicklung der Verein erfahren wird. Anfänglich als Begegnungsort zur Pflege der russischen Sprache und Kultur, wuchs die Organisation im Laufe der Zeit zu einem Zentrum der Vielfalt heran.

Das und noch viel mehr wurde von den Ehrengäste in Reden bei der Jubiläumsfeier betont.

Annekatrin Klepsch, 2. Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur und Tourismus, findet unglaublich faszinierend, wie viele Ehrenamtler sich bei "Kolibri" e.V. mit voller Hingabe einbringen. Auch Claus Lippmann, Amtsleiter des Jugendamtes sowie Dr. Noa K. Ha, Leiterin des Zentrums der Integrationsstudien der TU Dresden, schätzen die Verdienste des Kinder- und Elternzentrums in Sachen Kultur, Jugendhilfe und Bildung sehr hoch.

"...Umso mehr freue ich mich auf die Villa Interkultur mit Kolibri ab 2022 im Kraftwerk Mitte!" - schrieb Annekatrin Klepsch in ihrem Facebook-Profil am nächsten Tag.

Ein Film über spannenden Kolibri-Alltag und Auftritte von Kolibri-Band, Tanzstudio "Zauberland" und Vokalensemble "Kolibrinka" rundeten das Programm ab.

Mit dem Abend der russischen Romanze am 31. März startete bei "Kolibri" e.V. der langersehnte, aber erst im Frühjahr 2019 eröffnete Musiksalon. Der Saal war voll, und das Publikum war an diesem Abend unter anderem auch bei der Geburt der neuen Musikgruppe "Konsonanz" anwesend, zu der heute folgende Musiker*Innen gehören: Opernsängerinnen Alina Shakirova und Vlada Evriimova, Violinenduo Faina und Vyacheslav Sapega, Solist und Akkordeonist Roman Raksin und Pianistin Inna Wroclawskaja.

Initiatorin und Moderatorin des Projekts - Leiterin von Kolibri e.V. Galina Efremova - berichtete lakonisch und sehr informativ über die Geschichte der populären russischen Romanzen, manche von denen schon beinahe als Volklieder empfunden werden.

Die hochprofessionelle Interpretation der russischen Romanzenklassiker durch unsere Musiker*Innen sorgte sofort für große Begeisterung im Publikum, sowie auch fürs Interesse: Wann ist das nächste Konzert und wird es eine Wiederholung geben? Für eine Wiederholung des Konzertes stünde "Konsonanz" in den nächsten Wochen bereit; geplant ist auch die Arbeit an einem neuen Programm. Also, wir sehen uns im Kolibri's Musiksalon, hoffentlich bis bald!

Im Rahmen des offenen Frauentreffs wurde am 22. März bei „Kolibri“ e.V. zum ersten Mal das afghanische Neujahrfest - Newroz Fest – gefeiert. Mit vielen traditionellen Köstlichkeiten, Kleidung, einer kleinen Ausstellung, Musik und Tanz feierten gefluchtete Frauen mit ihren Gästen. Es war ein sehr gelungenes und fröhliches Fest, und wir warten auf seine Wiederholung im nächsten Jahr.

Mit einem offenen Frauentreff möchte das Kinder- und Elternzentrum „Kolibri“ e.V. nachhaltig das Leben der meist schutzbedürftigen Bevölkerungsteile der Stadt Dresden – Frauen und Kindern – nachträglich verbessern und Ihnen eine Teilhabemöglichkeit anbieten.
Eine bereits seit längerer Zeit in Deutschland lebende Afghanin hilft ihnen, sich in einem neuen Land zu orientieren. Frauen bekommen dadurch die Möglichkeit, sich in einem geschützten Raum über ihre Probleme und Sorgen auszutauschen und von der Person ihres Vertrauens wichtige Informationen über den Alltag in Deutschland zu bekommen.
Frauentreff findet wöchentlich in der Ritzenbergstraße 3, 01067 bei „Kolibri“ e.V. statt.